Mission in Pakistan

Thekla und Hansmartin Killguss

Thekla und Hansmartin Killguss

Vor über 30 Jahren begann unsere "Missionskarriere” in einem kleinen Missionskrankenhaus im Norden Pakistans. Das war die rechte Einstimmung, um acht Jahre später selbst eine medizinische Pionierarbeit im Indus-Tal zwischen Hindukusch und Himalaja zu beginnen, wo etwa 500.000 Menschen recht abgeschieden und ohne wesentliche medizinische Versorgung zu Hause waren.
 
Innerhalb der nächsten 15 Jahre gewannen wir das Vertrauen der anfangs eher distanzierten Kohistanis mit zunehmend großem Zulauf zu unserer Ambulanz. Da wandte sich der einflussreichste religiöse Führer plötzlich mit düsteren Drohungen - sehr zum Leidwesen der Patienten - gegen uns, sodass eine Weiterarbeit nicht mehr möglich war. Der Angriff auf das World Trade Center in New York wurde dann der traurige Anlass, uns völlig aus dem fundamentalistischen Norden zurück zu ziehen.
 
Nun sind wir wieder zurück im Bach Hospital, wo wir seither Teil eines internationalen Ärzteteams waren. Neben einem breiten medizinischen Angebot werden die Patienten durch Andachten, Gespräche und Videofilme mit dem Evangelium bekannt gemacht, um auch von dieser anderen Art der Menschenliebe Gottes zu erfahren. Meine Frau hat neben den Aufgaben im Haus mit einem täglichen Besucherstrom durch deutsche Patenschaften vielen Kindern mit einer Schul- oder Berufsausbildung einen Start ins Leben ermöglicht.
 
Dankbar waren wir immer, dass wir unser missionarisches Anliegen mit praktischer Hilfe verbinden und so leichter Brücken zu den Herzen schlagen konnten.

Nachdem wir nun etwa ein halbes Leben in der Wahlheimat Pakistan verbracht haben, führt uns unser Weg jetzt wieder zurück in das Land der Väter.
 
Hansmartin Killguss


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