Waisenkinder in Brasov (Rumänien)
Stefanie Vogel mit Waisenkind Roxi
Aus einem Rundbrief von Stefanie Vogel (Juli 2007):
Hope for the Nations – Krankenhausprojekt
Der Eintritt von Rumänien in die EU im Januar 2007 hat leider für die Kinder im Krankenhaus von Brasov keinerlei Vorteile gebracht. Kranke oder behinderte Kinder werden von ihren Eltern im Krankenhaus zurückgelassen. Sie kümmern sich oft Wochen oder Monate nicht um sie - wenn sie überhaupt je wieder nach ihnen sehen.
Und selbst wenn Gabi, unsere Sozialarbeiterin, aufs Jugendamt geht, wird sie in der Regel mit den Worten: “Bring die Kinder zurück zu ihren Eltern!” wieder weggeschickt!
Dies kann sich dann so oft wiederholen, bis es, wie im Fall der kleinen Nadia, dann zu Brandwunden von Zigaretten sowie sexueller Vergewaltigung durch den Vater kommen muss, bevor sich das Jugendamt endlich einschaltet! Der Vater ist nun für 15 Jahre im Gefängnis…
Mit Hilfe von Spenden waren wir nun in der Lage, drei weitere Räume zu renovieren, in denen wir uns um die Kinder kümmern können. Wir konnten neue Fenster einbauen lassen und sind nun dabei, die Zimmer zu streichen und neue Waschbecken und Wickeltische zu kaufen!
Außerdem konnten wir auch für jeden Stock ein neues medizinisches Gerät kaufen, das dringend gebraucht wurde!
Durch unser Volunteer-Programm haben wir diesen Sommer Leute aus Deutschland, England, Dänemark, USA und Kanada bei uns, die jeden Tag ins Krankenhaus gehen und mit den Kindern spielen, ihnen die Flasche sowie Bananen geben, wickeln etc.
Ich möchte vor allem die Jüngeren, die meinen Rundbrief lesen und ein Herz für Kinder haben, wirklich dazu ermutigen, darüber nachzudenken, ob ihr vielleicht für eine Weile oder sogar längere Zeit mit uns arbeiten wollt. Wir haben viele Kurzzeitvolunteers, aber wir brauchen vor allem auch diejenigen, die sich für 6 Monate und länger für diese Arbeit verpflichten würden. Falls ihr Interesse habt, dann meldet euch bitte bei mir!
Immer wieder werden wir auch vom Direktor des Krankenhauses und der Sozialarbeiterin darauf angesprochen, in Einzelfällen zu helfen, wo Eltern nicht das nötige Geld haben. So konnten wir einem kleinen Jungen, der an Krebs erkrankt ist, die nötige Medizin für seine Chemo geben. Und erst vor ein paar Tagen sprach uns das Krankenhaus an, ob wir in der Lage wären, einen Hormontest für ein Baby zu zahlen, das mit beiden Geschlechtern auf die Welt kam, um festzustellen, von welchem Geschlecht das Kind mehr Hormone hat! Ehrlich gesagt, habe ich erst in Rumänien gelernt, dass es so etwas gibt! Die Mutter will mit ihrem Kind nichts zu tun haben, aber das Krankenhaus hofft, dass, wenn das Kind den Test gemacht hat und sein Geschlecht feststeht, die Mutter ihr Kind doch wieder annehmen wird.
Zum Abschluss möchte ich euch einfach noch ein paar Gebetsanliegen mitgeben, die mir am Herzen liegen.
- Roxis Adoption
- Costels Bein und die Finanzen für weitere OPs und Check Ups im Stuttgarter Krankenhaus
- Klarheit über Costels und Rebeccas Zukunft
- Voluntäre fürs Krankenhaus
- Finanzielle Unterstützung, da alles in Rumänien viel teurer wird
- Weitere Möglichkeiten, Kindern in Not zu helfen
- Kraft, Ausdauer und Geduld in meiner Arbeit mit den Rumänen und auch mit den Kindern
- Gesundheit und Bewahrung
- Eine größere Wohnung
Ich möchte euch allen von ganzem Herzen für alle Gebete, An-mich-denken und Unterstützung danken. Möge Gott euch segnen an dem Ort, an den Er euch gestellt hat und euch ein zufriedenes Herz geben.
Seid ganz herzlich gegrüßt,
Eure Steffi Vogel und Clan
Für finanzielle Unterstützung:
Volksbank Dornstetten, BLZ 642 624 08
Konto der Kirchenpflege: Nr. 630 89 009
Bitte auf der Überweisung als Stichwort vermerken:
a) für Steffi Vogel (Lebensunterhalt)
oder
b) für Projekt (z.B. Teenie-Betreuung, Waisenkinder, hilfsbedürftige Familien)
und wegen der Zusendung einer Spendenbescheinigung: Ihren Namen und Ihre Adresse
Weitere Informationen:
www.firmfoundationsromania.com