Festabend und Jubiläumsgottesdienst zum 100. Geburtstag

Der Posaunenchor beim 100. Geburtstag

Passend zum Anlass einheitlich gekleidet in burgundi-roten T-Shirts, die zudem noch mit dem Fest-Logo bestickt waren, bestritt der Posaunenchor Dornstetten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Martinskirche sein Jubiläumskonzert.

Ein Paket aus musikalischen Leckerbissen begeisterte die Besucher des festlichen Abends. „Gott loben durch alle Zeiten“, dieses Leitwort prägte, wie Pfarrer Siegfried Schanz ankündigte, einen „berauschenden, berührenden und erhebenden Konzertabend“ unter der Leitung von Helmut Frey. Auch Bürgermeister Dieter Flik und zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens gaben dem Chor die Ehre.

 

Die Verantwortlichen hatten einen großen Spannungsbogen an Musikliteratur zusammengestellt, um die Leistungsfähigkeit des Chors unter Beweis zu stellen. Johann Sebastian Bach durfte im Programm genauso wenig fehlen wie die Anbetungslieder von Albert Frey oder Kompositionen von Dieter Wendel und Hans-Ulrich Nonnenmann.

 

„Loblieder sind immer Bestandteil unserer Notenliteratur, doch wir spielen nicht nur bei Gottesdiensten, sondern sind auch diakonisch und sozial tätig“, erklärten Friedrich Weigold und Martin Strähler die Anliegen des Chors. Mit humorvollen Erinnerungen gespickt ließen sie die 100-jährige Chorgeschichte Revue passieren.

 

Besondere Farbtupfer im Programm waren die Solostücke von Michael Kraus, Trompete, und Uta Schumacher, Orgel. Sie interpretierten unter anderem zwei Fenster von Mark Chagall mit der Musik von Petr Eben. Auch ihre Variationen zu „Amazing grace“ fanden reichlich Beifall.

 

Den Festgottesdienst am Sonntagmorgen gestaltete Dekan Harald Stumpf. Landesposaunenwart Hans-Ulrich Nonnenmann ehrte die Bläser. Gottfried Hilligard und Walter Mutz erhielten von ihm eine besondere Auszeichnung für 50 Jahre Mitwirkung im Posaunenchor. Zum Abschluss gaben die 25 Bläserinnen und Bläser noch ein Platzkonzert vor der Martinskirche, das wie bei den Landesposaunentagen mit dem „Gloria sei dir gesungen“ endete.